Yoga-Unterricht mit Alpakas – Mehr Raum schafft mehr Nähe und Gemeinschaft
Seit nunmehr vier Jahren erlebe ich in der wunderbaren Umgebung von „Gli Alpaca del Doss“ die Schönheit und Leichtigkeit, die diese erstaunlichen Begleiter um uns herum zu schaffen vermögen.
Der Trend des sogenannten Animal-Yoga entstand und verbreitete sich vor allem in der zweiten Hälfte der 2010er-Jahre. Die bekannteste Form, das Goat-Yoga (Yoga mit Ziegen), wurde Mitte der 2010er in den Vereinigten Staaten populär. Von dort aus breitete sich die Idee, sanftmütige Tiere in Yogastunden einzubeziehen, auf andere Arten aus – darunter auch friedliche Kameliden wie Lamas und Alpakas, die aufgrund ihres ruhigen und weichen Wesens gewählt werden, das den Kontakt erleichtert.
Erfahrungen, die Yoga + Tiere + natürliche Umgebung miteinander kombinieren, zielen auf mehrere anerkannte oder von Praktizierenden und Teilnehmern beobachtete Vorteile ab:
- Größere Entspannung und Stressreduktion durch den Kontakt mit ruhigen Tieren und die natürliche Umgebung.
- Leichterer Zugang zu einem Zustand von Leichtigkeit und Spiel, der die Praxis unterstützt (das Tier „lenkt ab“ – im positiven Sinne).
- Erhöhtes Wohlbefinden, bessere Stimmung und ein stärkeres Gefühl der Verbundenheit mit der Natur.
- Für viele Menschen wirkt diese Kombination auch als soziale Aktivität und Form des Erlebnistourismus.
Diese Effekte stimmen mit der Fachliteratur und Berichterstattung über den therapeutischen und freizeitbezogenen Wert tiergestützter Aktivitäten sowie mit den Erfahrungen von Praktikerinnen und Praktikern überein.
